Diese wunderbare Rosengarten-Wanderung führt dich in zwei Tagen um die berühmte Rosengartengruppe. Entdecke die schönsten Ausblicke, übernachte auf einer hochalpinen Hütte und genieße die hochalpine Dolomit-Landschaft hautnah. Alle Infos zur Anreise, Wanderkarte, Hütten und wo du die schönsten Fotos machen kannst, findest du im Blog.

Knallrotes Alpenglühen im letzten Licht der abendlichen Sonnenstrahlen ist das Markenzeichen der Rosengartengruppe. Eine gute handvoll alpiner Schutzhütten machen eine Umrundung dieser Gruppe fotografisch interessant und sportlich reizvoll.


Über den Autor

Hey! Ich bin Marius, Gründer von Mountain Moments und Bergliebhaber aus Leidenschaft! Lerne das Mountain Moments Team kennen und lies unsere Tipps, Tricks und Foto-Abenteuergeschichten im Blog.


Die Rosengartengruppe ist eine der am leichtesten erreichbaren Gebirgsgruppen der Dolomiten und zudem gut erschlossen. Steile Geröllfelder, massive Felswände und spitze Nadeln sind Garant für spannende Wander- oder Klettersteigausflüge und bieten auch für anspruchsvolle Bergfotografen viele beeindruckende Motive. In den imposant gelegenen Berghütten ist der Komfort stark limitiert, die Ausblicke und Fotomotive entschädigen dafür aber ungemein. Eine Übernachtung hier gehört zum Pflichtprogramm echter Bergfotografen.

Diese Tour umrundet die steilen Felszacken und Felswände in einer Zweitages-Tour. Fitte Wanderer schaffen die Runde dank Öffentlicher Verkehrsmittel auch an einem Tag. Eine Hüttenübernachtung ist zumindest aus fotografischen Gründen ein eindringliches und bleibendes Erlebnis. 

Am zweiten Tag beim Abstieg nach Weißlahnbad – der frühe Morgennebelk verzieht sich und lässt bereits die ersten Sonnenstrahlen durchblinzeln. Ein besonderer Moment, den man nicht buchen und nicht wirklich planen kann. Auch im Bild: der zu erwandernde Weg – etwas Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist nötig, erfahrene Wanderer können dies aber perfekt genießen und lieben die leichte Herausforderung. Alternative Routenführungen lassen Optionen offen für Klettersteige und das spezifische Aufsuchen diverser herausragender Fotolocations zum besten Lichtzeitpunkt.

Wegbeschreibung Rosengarten Wanderung (2-Tage)

Aufgrund der Länge der Tour werden nur die wichtigsten Wegpunkte beschrieben. Eine Wanderkarte ist spätestens an der Rotwand-Hütte ausgehängt.

Karerpass – Rotwand-Hütte (Rif. Roda di Vael) – Zigolade-Pass – Vajolet-Hütte – (Abzweigung zu Gartl-Hütte und Santner-Hütte bei Bedarf) – Grasleitenpass-Hütte – Grasleiten-Hütte – Tschaminschwaige – Haltestelle Weißlahnbad.

An- und Rückreise sollte bei dieser Tour vorab erkundet werden. Diese Tour am besten in Bozen starten und per Bus (180) zum Ausgangspunkt gelangen. Zurück ab Haltestelle Weißlahnbad (Bus 185) nach Bozen.

Wanderkarte für die Rosengarten-Umrundung. Start ist am Karerpass (am besten per Bus zu erreichen) und man geht mit etwas auf und ab nach Norden. Übernachtung auf einer der Hütet am Weg oder in der Nähe (am besten vorab buchen) und am zweiten Tag geht es bergab nach Weißlahnbad (Bushaltestelle). Ab Rotwand-Hütte kann auch der Rotwand-Klettersteig begangen werden.

Alternative

Ab dem Karerpass kann vorbei an der Kölner Hütte über einen Klettersteig entlang der Westseite des Rosengartenmassivs über den Santner Klettersteig bis zur Santnerpasshütte aufgestiegen werden. Viele Klettersteiggeher bevorzugen diesen Aufstieg und gehen von hier ostseitig entlang der beschriebenen Aufstiegsroute zurück zum Karerpass. Die fesselnd gelegene Santnernpass-Hütte erreicht man auch ab der Preuss-Hütte auf normalem Steig.

AUf einem Foto-Workshop irgendwo mittten in der Rosengartengruppe.

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Fototipps Rosengarten-Catinaccio

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Die Vajolet-Türme von einer weniger fotografierten Seite bei Sonnenuntergang.

 

Diese Tour lebt von ihren Möglichkeiten und der Übernachtung in einer der Berghütten. Eindrucksvoll finden wir die massiv abfallende Rosengarten-Felswand an der Santnerpass-Hütte (Tipp: Ultraweitwinkel-Objektiv). Der kleine Bergsee an der Gartl-Hütte und den dahinter throhnenden Vajolettürmen sind für viele Fotografen ebenso ein gern fotografiertes Highlight. Monumental eingefasst zwischen den Felsmassiven ist auch die Grasleiten-Hütte. Sie ist beim Abstieg in der klaren Morgenluft ein Foto allemal wert (Tipp: Frische Ziegenmilch kosten!).

 

Das Rosengartenmassiv aus der Vogelperspektive. Foto: Unser Drohnen-Guide Sebastian Lehrke. Hast du dich schön öfter gefragt, was für Foto-Equipment du mit auf dein Foto-Abenteuer nehmen sollst? Lerne die Equipment Basics und welches Objektive du vielleicht lieber zuhause lassen kannst bei einem Mountain Moments Fotokurs. Hol das Maximimum aus deiner Kamera heraus bei einem exklusiven Fotografie-Privatkurs.

Wer auf einer der Hütten übernachtet, sollte unbedingt auch ein Nacht-Shooting testen – die steilen Felswände schirmen die Lichtverschmutzung der Täler gut ab.

Den Fernblick auf das Rosengartenmassiv genießt man am besten bei der kurzen Wanderung zum Wuhnleger Weiher an einem anderen Tag zum Sonnenuntergang.

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Die Vajolet Türme im letzten Tageslicht fotografiert.

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Informationen Wanderung Rosengarten / Catinaccio Durchquerung

Anreise Öffentliche Verkehrsmittel: Mit Bus oder Zug bis Bozen. Mit Bus 180 (Haltestelle direkt vor dem Bahnhofseingang) Richtung Fassatal bis Karerpass/Passo di Carezza (Haltestelle befindet sich direkt an der Passhöhe). 

Anreise Auto: Brennerautobahn bis Ausfahrt Bozen Nord, SS241 Richtung Welschnofen/Karerpass (Passo Costalunga). Parkplätze direkt am Pass. Zurück per Bus 185 über Bozen oder über Nigerpass (Bus 176 bis St. Zyprian, weiter mit Bus 185 bis Abzw. Nigerpass). Ab hier wenige Minuten zu Fuß oder mit Bus 180 bis zur Passhöhe.

Schwierigkeit: mittel – schwer

Start/Ziel: Karerpass/Passo Costalunga (Koordinaten: geogr. 46.404563,11.608319)

Dauer/Entfernung: 9h, 21km

Aufstieg/Abstieg: 1295m/1885m

Höchster Punkt/Tiefster Punkt: 2601m/1185m

Besondere Gefahren: 2020 war der Weg zum Passo delle Zigolade wegen Steinschlaggefahr gesperrt. Der alternative und einfachere Weg führt über Ciampiec (Seilbahnstation aus Pero di Fassa) und Gardeccia-Hütte.

Verpflegung: Gardecchia-Hütte, Preuss-Hütte, Grassleitenpass-Hütte, Grassleiten-Hütte Tschaminschweige

Tipps: Statt nach Weißlahnbad abzusteigen, kann auch in einer weiteren Tagesetappe über Tierser Alpl/Schlern/Seiser Alm nach Seis am Schlern verlängert werden. 

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In verschiedene Schwierigkeitsstufen aufgeteilt findest du hier sicher und einfach die schönsten Reiseziele und Wanderungen in Südtirol.

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