Irland wird oft als die grüne Insel bezeichnet. Gefühlt mehrfach täglicher Regen beschert uns Outdoorfotografen viele spannende Lichtsituationen. Hinzu gesellt sich eine interessante Kulturlandschaft mit traditionsreicher Geschichte und abwechslungsreiche Landschaften. Wir zeigen euch in diesem Blog die schönsten, instagramable Fotospots in Irland (und Nordirland).

Fotospots Irland: Die grüne Insel von ihren schönsten Seiten erleben

Dublin, Ring of Kerry und die Cliffs of Moher sind die drei Top-Attraktionen, die wohl bei jedem Irland-Urlauber auf dem Programm stehen. Dazu noch die beiden Iconic Locations in Nordirlandwar es das schon für Fotografen? Alles andere als das.

Irland hat mehr zu bieten als nur wenige Fotospots. Damit wir dich hier nicht mit Bildern und Locations erschlagen, fokussieren wir uns auf wenige der bekannteren Fotolocations und Sehenswürdigkeiten in Irland – mit Fokus auf die wilde Westküste.

Wir bieten eine Fotoreise Irland Westküste: sichere dir jetzt deinen Platz und entdecke diese und noch viel mehr wunderbare Landschaften und lerne, wie du die Herausforderung wechselhaftes Wetter meistern kannst.

Hol dir jetzt Inspirationen für deinen nächsten Fotourlaub: Die besten Fotospots in Europa – Übersicht.


Über den Autor

Hey! Ich bin Marius, Gründer von Mountain Moments, Outdoor-Profifotograf, Journalist, Sozialwissenschaftler und Bergliebhaber aus Leidenschaft! Lerne das Mountain Moments Team kennen und lies unsere Tipps, Tricks und Foto-Abenteuergeschichten im Blog.


 Cliffs of Moher

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Die Cliffs of Moher sind die touristische Hauptattraktion auf Irland. Wechselhaftes Wetter und ein gut gepflegter Wanderweg machen den Fotospot für Fotografen dennoch äußerst besuchenswert.

Die steile Felsküste ist tagsüber mitunter nur im Gänsemarsch zu besichtigen, sobald die Busse weg sind, wird es ruhig. Erst jetzt zeigt sich die wahre Schönheit dieser einzigartigen bis zu 702 Fuß hohen Steilküstenformation. Die 5 Meilen lange Strecke eignet sich übrigens hervorragend als tagesfüllende Wanderung – viele solch herrliche und aufwändig gepflegte Wanderwege gibt es in Irland nicht (der Nachteil des vielen Regens ist die schwierige Wegpflege).

Du möchtest mehr solche Fotospots bequem per Email erhalten, schau doch in unserer Rubrik Fotospots vorbei und lass dich inspirieren.

Ring of Kerry und Kerry Nationalpark

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Lady’s View am Ring of Kerry – einer der vielen malerischen Aussichtspunkte.

Der Ring of Kerry umrahmt die berühmteste Halbinsel Irlands. Der Ring ist eine normale Landesstraße – wobei „normal“ bedeutet, dass zwei Mittelklasseautos oft nur mit sehr präzisem Fahrverhalten aneinander vorbei passen – und führt einmal rings um die Halbinsel. Wir empfehlen diese Runde mit einem Leihauto zu machen, so kann man auf eigene Faust und nach persönlichem Gusto und Licht anhalten und muss sich an kein Bus-Programm halten. Die Fotoaussichten sind dies allemal wert.

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Killarney ist von oben nicht wesentlich hässlicher als von unten ;)

Nehmt euch für diese Runde einen ganzen Tag Zeit und plant mindestens einen Weiteren für den wunderbaren Killarney Nationalpark ein – eine Fahrradtour um einen See oder eine Wanderung auf einen der Berge sowie der Stadtkern in Killarney bieten enorm viele typische Irland-Motive..

Mountain Moments Tipp: Unbedingt in Killarney die Galerie von Landschaftsfotograf Peter Cox besuchen und die schönsten Bilder der Insel persönlich betrachten. Seine Fotobücher sind ein mitnehmbarer Augenschmaus.

Dingle Halbinsel

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Die atemberaubende Küstenstrasse entlang der Dingle Halbinsel.

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Regen ist ständiger Begleiter auf einer Irland-Tour.

Landschaftlich fast noch beeindruckender und deutlich weniger überlaufen ist die Dingle Peninsula. Insbesondere der Conor Pass beeindruckt gerne mit spannenden Licht- und Landschaftsspielen. Wer nach all den vielen Landschaften Lust auf Abenteuer hat, hier am Nord- und Südufer finden sich tolle Surfspots. Besonders der Inch Beach ist als geschützter Sandstrand besonders für Anfänger geeignet.

Gap of Dunloe

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Gap of Dunloe

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Die Passstraße am Gap of Dunloe beeindruckt durch ihre Formgebung. Hier mal ein unbearbeitetes Bild – Raw, ohne Verbesserungen.

Eines der zahllosen Highlights im Killarney Nationalpark ist das Gap of Dunloe. Dieser Gebirgspass ist eine exquisit angelegte Bergstraße und führt durch typische Hochmoorlandschaften. In der Hauptsaison sind hier sehr viele Pferdekutschen unterwegs, überholen fast unmöglich – eine Tageswanderung zu Fuß ist daher oft die bessere Wahl diese malerische Landschaft in Ruhe zu genießen.

Fotografieren in Dublin

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Die eindrückliche Trinity Library in Dublin, Foto: Alex Block

Die weltbekannte Bar-Kultur erlebt man unter anderem eindrucksvoll in Dublin. Wer sich in der dunklen Halbliterklasse in Nähe der Temple Bar etwas am Riemen reisst, kann außerdem noch den nett angelegten städtischen Zoo bewundern, die Guiness Fabrik besichtigen oder die berühmte Trinity Bibliothek am Trinity College besichtigen und fotografieren.

Schlösser, Herrenhäuser, Burgen und ganz allgemein!

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Das Bantry House in farbenfroher Herbstblüte.

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Eines der vielen malerischen Schlösser – Kylemore Abbey, Connemara.

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Einer der vielen sehenswerten Aussichtspunkte entlang des Wild Atlantic Way, Dun Briste Sea Stack. Foto: Trevor Cole

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Wir würden ja sofort einziehen!

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Irland? Irland.

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Man reiche mir einen warmen Tee und lasse mich einziehen!

Irland ist dank seiner Lage mitten im Golfstrom im Atlantik ein Genuss für Landschaftsfotografen. Malerische Herrenhäuser säumen manchmal ganz unverhofft den Weg und geben Blicke auf akkurat gepflegte Gärten frei. Auch finden sich an vielen Ecke verlassene Burgen, teils an wunderbaren Flecken gelegen. Unser Tipp ist es, sich einen Mietwagen zu nehmen und die Insel auf eigene Faust zu erkunden, dort zu halten wo es schön ist und die oft schnell wechselnden Lichtverhältnisse auf gut Glück auszunutzen.

Dich juckt ein Fototrip nach Irland? Schau in unser Fotoreisen Angebot oder schreib uns eine E-Mail und frage direkt eine exklusive Fotoreise an.

Berühmte Fotospots in Nordirland: Giant’s Causeway und Dark Hedges

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Giant’s Causeway – Basaltblöcke in Reih und Glied, ein herausforderndes und anregendes Fotomotiv und sollte bei einer Nordirlandreise nicht fehlen. Foto: Joel Nevius

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Die berühmten Dark Hedges in Nordirland, Game of Thrones anyone? Foto: Trevor Cole

Viele verbinden mit Game of Thrones einen bestimmten Ort, eine Allee mit mystisch verschlungenen Ästen – diese nennt sich Dark Hedges und befindet sich in Nordirland. Unweit davon entfernt ist ein weiterer fotografischer Hotspot zu finden: Die einzigartigen Basalt-Felsformationen Giant’s Causeway. Beide Fotospots sind recht stark frequentiert, plant dies mit ein und nehmt bitte Rücksicht aufeinander.

 

Irland Tipps für Landschafts- und Outdoorfotografen

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Mountain Moments Tipp: Erkundungsfrohe Abenteuer- und Landschaftsfotografen planen ihre Irlandreise am besten offen und mit nur wenigen Fixpunkten. Das Wetter ist ohnehin sehr wechselhaft und kaum sinnvoll vorherzusagen. Auf die Insel geht es günstig mit Ryanair, außerhalb der Hauptsaison sind die Mietwagen besonders günstig (insbesondere das Kleingedruckte beachten, wie immer).

Wir empfehlen einen Kleinwagen zu mieten, die Straßen sind meist sehr schmal, verwinkelt und schnell fahren lohnt bei dieser enormen landschaftlichen Schönheit ohnehin nicht.

Mietet euch an eurer Route in kleine Guest Houses ein, hier ist der Kontakt zu der lokalen Bevölkerung oft besonders herzlich und nichts geht auch in Outdoorfotografen-Kreisen über lokale Kenntnisse.

Wir kümmern uns gerne um diese Reiseherausforderungen. Sichere dir jetzt deinen Platz für diese abenteuerliche Fotoreise Irland Westküste, verbessere deine Fotografie und profitiere von der Erfahrung vom Outdoor-Reiseprofi.

 

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Vermutlich der fünfte Regenschauer an diesem Tag.

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Wandern im Killarney Nationalpark.

 

Deutschland wird oft zu Unrecht als ein Langweiler-Land dargestellt. Von Husum bis Berchtesgaden sind es nicht nur mehr als 1000km Distanz, sondern es liegen auch viele einmalige, noch mehr atemberaubend schöne und diverse kulturelle Landschaften dazwischen. Landschaftsfotografen und Fotografen allgemein vergessen dies beim „langweiligen Deutschland“ gerne. In diesem Artikel möchten wir euch daher die schönsten Fotospots für Fotografen in Deutschland vorstellen.

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Die Frage nach der perfekten Kamera für Landschaftsfotografie, ist eine der Häufigsten, die uns erreicht. Welche Kamera nutzt ihr? Welches ist die beste Kamera für Landschaften und Natur? Die Ausrüstung ist heutzutage zwar nicht mehr entscheidend, für sehr gute Fotos, dennoch können wir diese Fragen gut nachvollziehen. In diesem Artikel möchten wir dir daher unsere ehrlichen Kaufempfehlung für die beste Kamera geben – für großes, mittleres und kleines Budget.

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Irgendwann schmerzen die Finger und lassen sich nicht mehr bewegen. Kälte ist der Feind eines jeden Fotografen. Aber auch der Rucksack und die generelle Kleidung ist beim Fotografieren im Winter wichtig. Fotografieren im Winter und bei Schnee ist nicht leicht. Hier erfährst du, was wir für Fotos im Schnee empfehlen, und wie du trotz Kälte gute Bilder machen kannst. Die wichtigste Ausrüstung zum Fotografieren im Winter und bei Schnee kurz erklärt – mit Profitipps aus der Praxis!

 

Fotografieren im Winter: Diese Ausrüstung empfehlen wir

Kamera und Objektive im Winter

Prinzipiell ist es nicht so wichtig, welche Kamera und Objektive du im Winter nutzt – jedenfalls muss du dir nichts Spezielles kaufen. Verschiedene Systeme haben vor allem je nach Größe und Neuheit unterschiedliche Vor- und Nachteile. Die meisten hochwertigen Kameras haben keine Probleme mit Kälte.

Die günstigeren Modelle können ab etwa -15° Celsius anfangen Probleme zu bereiten. Meist ist es entweder die Elektronik, die nicht mehr mitmacht und die Signale nicht verarbeiten kann, oder das Objektiv verzieht sich und ist aufgrund der Kälte nicht mehr einsatzfähig.

Profi-Ausrüstung mit hochwertigen Objektiven ist bis etwa -25— bis -30° Celsius zuverlässig. Bei tieferen Temperaturen kann aber auch hier schonmal ein Sensor nicht mehr funktionieren oder ein Objektiv nicht mehr fokussieren.

Meine Kamera funktioniert in der Kälte nicht. Was kann ich tun?

Dass deine Kamera irgendwann bei sehr tiefen Temperaturen nicht mehr funktioniert ist normal. Sie ist nicht gleich kaputt, ihr ist einfach nur „zu kalt“ – wie dir vielleicht auch.

Quick-Tipp für tiefe Temperaturen: Die Kamera nah am Körper aufwärmen.

Abhilfe bei tiefen Temperaturen kurzfristig: Die Kamera aufwärmen. Falls keine Heizung oder trockene Heizmöglichkeit vorhanden, hilft es die Kamera körpernah aufzubewahren, so wärmt man die Teile auf und kann wieder einige Bilder schießen, bis die Kamera wieder sich der Umgebungstemperatur angepasst hat.

Wie wärme ich meine Fotokamera auf?

Langsames aufwärmen – z.B. durch Kamera im Rucksack auf der Skihütte. Je nach Temperaturunterschied kann dies schon 1-2 Stunden dauern.

Alternative schnelles Aufwärmen im „Notfall“ – Die Kamera unter das Heissgebläse in der Toilette/im Auto halten. Dieser Trick funktioniert, kann aber auch schief gehen. Wir übernehmen keine Verantwortung.

Skihütte im Winter – warm, aber eventuell zu warm für die Fotokamera

Vermeiden solltest du die kalte Ausrüstung schnell aufzuwärmen, also z.B. in eine feuchte Skihütte mitzunehmen. Hier kondensiert sofort Wasser an den kalten Teilen und macht die Kamera unbrauchbar. Erst wenn das Kondensat wieder getrocknet ist, kannst du weiter Bilder machen. Einige weniger hochwertige Kameras überleben dies manchmal nicht, oder es bleiben Wassertropfen auf den Sensor sichtbar. Hier hilft schließlich nur eine Sensorreinigung.

Besser ist es die Kamera bereits im Schnee trocken zu halten, sofern möglich, und nicht zur Mittagspause in die Skihütte mitzunehmen.

Hinweis: Wenn du die Kamera mit in die Hütte nehmen musst, wird sie je nach Feuchtigkeits- und Temperaturunterschied bis 2h nicht zu benutzen sein. Der Sensor ist dann einfach beschlagen und die Temperatur der Teile muss sich erst anpassen und schließlich muss alles wieder trocknen. Von der Skihütte in die Kälte wirst du keine Probleme haben.

Profi-Kameraausrüstung im Winter: Spiegelreflexkamera und hochwertige Objektive

Für Fotos im Winter und Schnee brauchst du keine besondere Ausrüstung. Aktuell 2020 stellt sich heraus, dass die klassischen Spiegelreflexkameras teilweise den elektronischen Kameras in der Temperaturfestigkeit noch voraus sind. Ein Grund, warum Profis weiterhin mit Spiegelreflexmodellen fotografieren. Die Technik scheint hier bei dem alten System einfach weniger Kälteanfällig zu sein.

Wir haben dieses Phänomen z.B. bei der Nikon D6 und der Sony Alpha 6400 festgestellt. Insbesondere die klassischen Spiegelreflexmodelle und hochwertigen Objektive von Nikon und Canon sind hier definitiv resistenter. Nach unseren Schätzwerten und Erfahrungen sind elektronische Kameras ab -10° Celsius anfällig, Spiegelreflexkameras erst ab zirka -25° Celsius. Eine alte Canon 350D hat auch mal -35° Celsius problemlos mitgemacht.

Rucksack zum Fotografieren

Outdoor-Sportrucksack mit Rückenprotektor und sehr gutem Halt durch Brust- und stabilem Bauchgurt – für diverse Sportarten und auch zum Fotografieren daher gut geeignet.

Wichtiger als die Kameraausrüstung ist letztlich wie du diese transportierst. Beim Skifahren, Skitouren, Freeriden und Snowboarden solltest du einen gutsitzenden Rucksack wählen. Auch Profifotografen streiten sich darüber, ob ein spezieller Fotorucksack sinnvoll ist, oder nicht.

Unserer Meinung nach ist ein guter, festsitzender Sportrucksack fast immer ausreichend. Die Kamera solltest du durch eine Innentasche oder Bekleidung und sonstige „Weichteile“ schützen. Falls es zu einem Sturz kommt, bist du und deine Kamera nicht 100% geschützt, in den meisten Fällen aber, passiert deiner Kamera nichts.

Ideal ist bei einer großen Kamera ein (im Rucksack integrierter) Rückenprotektor.

Wie schütze ich meine Kamera-Ausrüstung in einem Rucksack?

Eine gute Polsterung ist entweder im Fotorucksack integriert, hier musst du nichts weiter tun. In jedem anderen Rucksack empfiehlt es sich, die Kamera und Objektive in einer extra Tasche zu transportieren im Rucksack. Dies schützt die Kamera und auch deinen Rücken.

Es hilft, einige weitere dämpfende Gegenstände im Rucksack zu haben – ein Pulli, eine Jacke oder ähnliches. Außerdem solltest du großen Wert darauflegen, dass dein Rücken im falle eines Sturzes vor den harten Gegenständen geschützt ist. Ein im Rucksack integrierter Rückenprotektor ist hier keine schlechte Investition.

Tipp für Bergsportler: Die „Mützentaktik“

Wir selbst empfehlen die „Mützentaktik“: Auf Tour am Berg hat man meist noch eine Extramütze oder Jacke oder ähnliches dabei für die Gipfelrast dabei. Darin einfach die Kamera aufbewahren, während man sie nicht braucht (90% der Zeit). Das spart Geld und Gewicht und hat bisher nicht enttäuscht.

Die patentierte Kamera-„Mützentaktik“

Warme Bekleidung und Handschuhe zum Fotografieren im Winter

Generell im Winter brauchst du warme Bekleidung. Je nachdem was du fotografierst, stehst du manchmal stundenlang ohne Bewegung herum und frierst noch mehr, also ohnehin schon. Eine extra Schicht wärmende Bekleidung ist meist sinnvoll. Achte auch auf Schuhe, die besonders gut gegen die Kälte vom Boden isolieren und ziehe ein zweites Paar Socken an.

Besonderes Augenmerk solltest du auf die Handschuhe richten. Sind sie zu dick, kannst du deine Kamera nicht mehr bedienen, sind sie zu dünn, frieren deine Hände und werden so kalt, dass du deine Hände nicht mehr gezielt bewegen kannst (oder gar nicht mehr).

Tipp: 2 Paar Handschuhe dabei haben.

Unsere Empfehlung: Nimm 2 Paar Handschuhe. Ein warmes Paar, um deine Hände wieder aufzuwärmen, und ein leichtes, dünnes Paar, mit dem du auch die Knöpfe deiner Kamera noch bedienen kannst.

Handschuhe mit einer zweiten aufklappbaren Schicht sind auch keine schlechte Sache, dennoch hat sich die 2-Handschuh-Option in unserer Praxis in der Berg- Landschafts- und Actionfotografie als sinnvoller herausgestellt.

Winterhandschuhe – Links warme Handschuhe. Mitte und rechts: Leichte Winterhandschuhe

Was tun gegen kalte Hände beim Fotografieren?

Warme Handschuhe! Wenn du schon kein warmes Paar Handschuhe dabei hast, weisst du jetzt, was du beim nächsten Mal besser mitnimmst.

Wenn deine Hände sehr kalt werden, du kein Gefühl mehr hast oder gar schon Schmerzen bereiten, stecke die Hände an die wärmsten Körperstellen und lasse sie dort für einige Minuten. Direkt zwischen die Beine oder unter die Achseln sind die wärmsten Stellen. Das mag bescheuert aussehen, und sehr kalt sein, oder die Finger können extrem schmerzen (dies ist ein sehr starker, beissender Schmerz und nicht zu unterschätzen – hast du diesen Schmerz, bist du nur knapp Erfrierungen entgangen!) – dies kann dich aber vor Erfrierungen bewahren!

Das schönste Gebirge der Welt – so werden die Dolomiten häufig bezeichnet. Nirgendwo im Alpenraum sind die Gipfel schroffer, nirgendwo ist der Zugang zu diesen Regionen so vergleichsweise leicht. In diesem Artikel möchten wir dir die unserer Meinung nach schönsten Fotospots in den Dolomiten vorstellen. Viele dieser Fotolocations sind für jedermann einfach zu erreichen, einige jedoch sind nur zu Fuß zu „erwandern“.

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Du hast zu deinen Bilddateien XMP-Dateien und möchtest diese in Lightroom importieren, um danach mit deinen bereits bearbeiteten Bildern weiterzuarbeiten? In diesem Artikel erfährst du, wie du schnell und einfach XMP Dateien in Lightroom importieren kannst.

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Fotografie-Anfänger verwenden oft die gleichen Kameras wie Profis. Aber deine Fotos kommen nicht wie ihre heraus.  An dieser Stelle kommt der manuelle Modus ins Spiel. Manuell fotografieren lernen ist nicht schwer, du brauchst nur ein bisschen spielerische Übung. In diesem Artikel lernst du alles, was du brauchst, um manuell fotografieren zu können. Mit gratis Spickzettel!

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Die wohl häufigste Frage, die einem Fotografen gestellt wird, ist die nach der Kamera. „Welches ist die beste Kamera für Bergfotos?“ oder „Mit welcher Kamera hast du das Foto gemacht?“ Eigentlich ist das in den meisten Fällen eine relative banale Antwort. Dumme Fragen gibt es nicht,  daher versuchen wir dem ganzen hier auf den Grund zu gehen – weniger theoretisch, sondern rein aus der Praxis der Bergfotografie. Gibt es die beste Kamera für die Outdoorfotografie?

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Foto-Workflow Tipp: Lightroom Grundeinstellung XMP – Dateien speichern: Viele Fotografen, so auch wir bei Mountain Moments, nutzen das Programm Lightroom. Eine wichtige Grundeinstellung, ja vielleicht die wichtigste Einstellung in Lightroom überhaupt, wird nur von wenigen Fotografen genutzt. Jahrelang ist das kein Problem, doch dann, wenn plötzlich die Software den Dienst verweigert, ein PC-Wechsel ansteht, etwas an der Hardware defekt ist, ein Betriebssystem Probleme macht oder wie auch immer. Spätestens dann werdet ihr feststellen, dass die folgende Grundeinstellung bei Lightroom euren Fotos das Überleben sichern kann: XMP-Dateien auslagern und extern speichern.

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Der Herzogstand ist der wohl bekannteste Münchner Hausberg. Eine knappe Autostunde vom mittleren Ring entfernt thront der Herzogstand zwischen Walchensee und Kochel am See und hält mit der wohl schönsten Wanderung der bayerischen Alpen ein wahres Juwel für Outdoorfotografen bereit. Wir stellen dir hier diese Traumwanderung Herzogstand Heimgarten vor und geben dir einige Fototipps.

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