Winterwandern, Langlauf + Rodeln: Die schönsten Wintersport-Alternativen rund um Innsbruck

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Die schönsten Wintersport-Alternativen rund um Innsbruck: Winterwandern, Langlaufen und Rodeln – die schönsten Touren im Überblick für einen entpannten und dennoch erlebnisreichen WInterurlaub in der City.

Neben dem alpinen Skilauf gibt es einige – teils auch besondere – Erlebnisse im Winter in Innsbruck zu erleben. Schonmal von „Figln“ gehört? Dann solltest du dringend weiterlesen :). Unsere liebesten Touren aben wir in diesem Artikel für dich zusammengefasst mit allen notwendingen Infos.

Einen Schneemann bauen oder einfach nur im frisch gefallenen Weiß herumstreunen und die Ruhe genießen. Wintersport ist nicht immer nur Skisport. Andere, wenig beworbene aber nicht minder attraktive Wintervergnügen sind rund um Innsbruck – sofern das weiße Gold die Landschaft bedeckt – beliebte Outdoor Aktivitäten bei Jung und Alt.


Über den Autor
Hey! Ich bin Marius, Gründer von Mountain Moments und Bergliebhaber aus Leidenschaft! Lerne das Mountain Moments Team kennen und lies unsere Tipps, Tricks und Foto-Abenteuergeschichten im Blog.


Ob nur zu Fuß oder mit dem Rodel, Winterwandern ist an sich schon ein beeindruckendes Naturerlebnis. Kälte und Ruhe, eine Landschaft in Unifarben, fast ohne Leben. Bis auf die Abermilliarden Schneeflocken, jedes ein Unikat. Nichts lenkt uns ab, wir finden zu uns selbst zurück.

Und wem es nach Geselligkeit und Adrenalin treibt, hat die Option, den Rückweg zurück ins Tal mit einer lustigen Partie Rodel zurück zu legen. Wirklich lenken kann man die traditionellen Holzschlitten nicht. Meistens aber geht die Abfahrtglimpflich aus. Das Tempo kann man mit Füßen und Händen schließlich immer irgendwie drosseln.

Ein besonderes „Innsbrucker” Spätwinter-Vergnügen ist das “Figln”: unter die Bergschuhe schnallt man diese Kurzski und saust die Firnhänge hinab.  Dieser Spaß für die ganze Familie ist weltweit einmalig an der Nordkette bei entsprechender Schneelage gestattet.

Informationen Wintersport-Alternativen in Innsbruck

Winterwandern und Rodeln

Ein entspannter sportlicher Winterspaziergang im schneeweißen Winterkleid lässt sich wunderbar genießen. Die Innsbrucker Altstadt von der Unibrücke aus gesehen. Mache dieses Foto auch und tagge es mit #mountainmoments

 

Die Kufen glühen. Die stabilen, klassischen Holzrodel geben jede Bodenunebenheit an den Fahrer weiter. Hände und Füße pressen in den teils sportlichen Abfahrten in den Schnee und versuchen halbwegs die Richtung vorzugeben und zu bremsen. Rodeln ist ein Spaß für Jedermann und Jedefrau und für die ganze Familie. Von jung bis alt wird beim anstrengenden Bergauf geschwitzt und geschnauft. Beim bergab Düsen werden die Mundwinkel bis zum Anschlag in die Grinseform gepresst. Ein Winterurlaub in Innsbruck ohne eine Rodeltour ist eigentlich nicht vorstellbar.

Informationen Winterwandern in Innsbruck

Ein schöner geräumter Winterwanderweg ist speziell für Fußgänger von der Patscherkofel Bergstation bis zum Patscherkofel Gipfel (und zurück) angelegt.

Fast alle Rodelstrecken sind auch für Fußgänger geeignet. Einige wenige Rodelstrecken, meist in unmittelbarer Nähe der Bergbahnen, bieten getrennte Wege für Aufstieg und Abfahrt.

Orte: Patscherkofel (47.209949,11.451960), Kühtai (47.211348,11.014738), Kemater Alm, Axamer Lizum (47.195997,11.302507), Maria Waldrast (47.130097,11.405568), Rinner Alm (47.237025,11.499252)

Tipps: Viele Hütten haben einen Rodelverleih. Zustand der Rodelbahnen unter www.winterrodeln.org einsehbar. Nicht auf Skipisten rodeln, wenn nicht explizit vorgesehen!

Schwierigkeit: leicht (1)

Figln – die Innsbrucker Besonderheit

„Fi… wie bitte?” Figln! Figln spricht sich aus, wie man es schreibt. Zugegebener Weise ein etwas seltsamer Buchstabensalat, der aber umso mehr Spaß macht. Figl ist die Kurzform für „Firngleiter“ und bezeichnet Kurzski, meist aus Leichtmetall, die man sich unter seine Bergschuhe schnallt.  Mit diesen Kurzski rutscht man im Frühjahr die weichen Firnhänge von Bergtouren hinunter. Figl sind recht leicht und erleichtern den Abstieg bei frühsommerlichen Bergtouren ungemein. 

Eine Besonderheit in Innsbruck ist das „Figln“ – Die Kurzski sind im Frühling und Hochsommer eine beliebte Attraktion der Einheimischen an der Nordkette oder auf alpinen Hochtouren. Ob mit alpinen Skischuhen oder Bergschuhen, auf den „Firngleitern“ schwebt man zügig auf den Schneeresten des Sommers nach einer Bergwanderung ins Tal – oder wiederholt die Runden im Skigebiet Nordkette zu bestimmten Zeiten. Ein Spass für die ganze Familie.

An der manchmal besonders schneereichen Nordkette mit ihren steilen Rinnen und Hängen wird es manchmal erlaubt, dass zu Ende der Wintersaison die Figlfreunde sogar das Skigebiet nutzen dürfen. 

Waghalsig werfen sich die Innsbrucker auf ihren Figln die steilen Rinnen hinab. Das geschieht zumeist fahrend, manchmal auch im weichen Firnschnee rutschend und fallend. Gefahren wird dabei in sich teils mehrere Meter immer tiefer in die Schneedecke einschneidende Fahrrinnen. Gebremst wird mit Gewichtsverlagerung oder per Sturz in den weichen Schnee. Ein Spaß für die ganze Familie, den es so weltweit nur in Innsbruck zu erleben gibt. Alternativ die Figl auf eine frühsommerliche Bergtour mitnehmen und auf ihnen den Talweg antreten, so weit es die Schneelage erlaubt.

Informationen Figln in Innsbruck

Ort: Nordkette (47.306881,11.380119)

Verleih: Nordkette, Innsbruck, Figl-Verleih an der Station Seegrube sowie teilweise im Sportfachhandel in Innsbruck.

Tipps: Ordentliche, hohe Bergschuhe sowie Wintersportbekleidung notwendig.

Schwierigkeit: leicht-mittel (2)

 

Langlaufen und Biathlon- Möglichkeiten Nähe Innsbruck

Wer es etwas zügiger mag, probiert eine Runde Langlaufen. Ob klassisch oder per Skating-Technik, das Schweben über die Schneedecke beansprucht den ganzen Körper. 

Was in den Alpen der alpine Skilauf ist, ist im europäischen Norden das Langlaufen. Aufgrund der geografischen Lage ist Langlaufen in Tirol nicht überall möglich. Im Tal sind fast alle Flächen bereits genutzt, am Berg ist es oft zu steil. Aufgrund der beengten Verhältnisse ist der Langlaufsport in Tirol eher eine Randsportart. Dennoch kann Langlaufen in einigen wenigen Gebieten aber ausreichend lustvoll ausgeübt werden. 

In der Nähe von Innsbruck finden Langläufer teils auf den Tiroler Gletscherskigebieten gute Trainingsbedingungen. Leicht erreichbar per Zug und Bus ist ein Langlaufzentrum in Seefeld/Leutasch eingerichtet und auch landschaftlich empfehlenswert. Einige Runden lassen sich auch in den Innsbrucker Mittelgebirgen oder am Mieminger Plateau drehen, sofern es die Schneelage zulässt. 

Orte: Seefeld (47.324760,11.178803), Leutasch (47.373257,11.151152), Kühtai (47.211348,11.014738), Tiroler Gletscherskigebiete

Tipps: Streckengebühr nicht vergessen vorab zu lösen.

Schwierigkeit: leicht-mittel (2)

Fototipps für Wintertouren in Innsbruck

Wie immer bei Actionsportarten heißt es, nah heranzugehen und die Action und Emotionen aufzunehmen. Oder – besonders wer zu den Randzeite fotografiert oder direkt nach einem Schnefall, kann sehr schöne Stimmungen erhaschen.

Eine WInterwanderung durch das frisch verschneite Innsbruck ist wie durch ein echtes Disneyland zu wandern.

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1 Kommentar
  1. Alisa sagte:

    So schöne Bilder! Ich war schon lange nicht mehr wandern. Dieser Blog inspiriert mich wieder öfters mal zu wandern, wo die Zeit noch da ist und die Gesundheit noch mit macht.

    Liebe Grüße Alisa

    Antworten

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