Der Winter ist die Schönste Jahreszeit in Innsbruck. Einen Kurzurlaub oder ein Wochenend-Trip in Innsbruck ist ein einmaliges Erlebnis. Mit diesen 5 Tipps wird deine Zeit in Innsbruck zum perfekten Aktivurlaub: Die besten Tipps zum Rodeln, Skifahren und Winterwandern und für die Stadt!

Sobald die ersten Schneefälle einsetzen, verwandeln sich Berge und das Inntal in eine zauberhaft weiße Glitzerlandschaft. Wie durch eine magische Hand – danke Frau Holle – geht es blitzartig raus aus dem Herbstloch und rein ins Winterwunderland.

Egal ob es actionreich und rasant beim Freeriden ist, oder entspannt bei einer gemütlichen Hüttenrunde mit fürchterlich leckeren, hausgemachten Schmankerln in einer Almhütte.

Stadt und Berg auf einmal? Es klingt so simpel und doch so anders. Auf Geschäftsreise oder Kultururlaub und noch einen Tag Skifahren mitnehmen? Auf Skiurlaub und spontan noch ein kulturelles Highlight besuchen? 30 Minuten braucht man in der Alpenmetropole vom Vortrag im Kongresszentrum bis zur hochalpin herausfordernden Steilabfahrt, dem Kinderskikurs oder einem leckeren Kaspressknödel. Klingt ziemlich unglaublich, ist aber gelebte Realität für viele Innsbrucker und Gäste.

Der klassische Blick von Innsbruck zu den bunten Häusern und der Nordkette! Die wohl größte Sehenswürdigkeit der Stadt und weltweit sicher einmalig. Schau dir jetzt meine besten Tipps für die schönsten Sehenswürdigkeiten und Fotolocations in Innsbruck an.

 

Meine fünf besten Tipps für sportliche aktive Urlaubstage im Winter habe ich dir hier zusammengefasst. Zu den einzelnen Tipps habe ich dir noch mehr Auswahl zu den einzelnen Aktivitäten bzw Sportarten dazugepackt. Teilweise findest du die Orte sehr einfach, teilweise lohnt sich eine Tourenbeschreibung.

Und weil man hier in der Tiroler Landeshauptstadt so viel erleben kann, solltest du dir unbedingt auch unseren Buchtipp Innsbruck anschauen. Doch mehr dazu später.

 


Über den Autor

Hey! Ich bin Marius, Gründer von Mountain Moments und Bergliebhaber aus Leidenschaft! Lerne das Mountain Moments Team kennen und lies unsere Tipps, Tricks und Foto-Abenteuergeschichten im Blog.


 

1. Skifahren gehen! Für Familien und Anfänger empfehle ich das Skigebiet Muttereralm

Rassige Skischwünge beim Skifahren in Innsbruck wollen gelernt sein.

Eine geringe Lift- und Pistenanzahl wissen Skilehrer, Kinder- und Jugendbetreuer sowie Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten zu schätzen: Ein idealer Familienberg ist der Berg, an dem niemand unfreiwillig in einem komplizierten Pistennetz verloren geht und das Preisniveau fair ist.

Der Nachwuchs macht Skikurs oder geht Rodeln und die ältere Generation Winterwandern auf der Alm mit deftiger Jause und Schnaps oder entspannt am Natterer See. Oder umgekehrt. Nur das mit dem Schnaps zum Aufwärmen der kalten Glieder, das machen dann doch besser nur die Erwachsenen.

Meine besten Tipps für die Skigebiete rund um Innsbruck.

 

Mehr Ideen für deinen aktiven Kurztrip in und um Innsbruck? Sichere dir jetzt die „Outdoor Bibel“.

Insbruck ist einmalig! Wir können dir das aus eigener Erfahrung 100% bestätigen – nicht ohne Grund ist der Autor seit rund 10 Jahren in Innsbruck. Und weil es in Innsbruck so wunderbar ist, haben wir eine Hommage an die Sportmöglichkeiten und Naturerlebnisse der Stadt zusamemngefasst. Erfahre in unserem Buch Outdoor Guide Innsbruck die schönsten Skitouren und Winterabenteuer für deinen perfektes Wintererlebnis.

Du willst zu den schönsten Plätzen und schönsten Wanderungen? Dann ist das Buch genau das Richtige für dich. Auf satten 302 Seiten haben wir die 60 (+15) Bergabenteuer rund um die Stadt in den Tiroler Bergen gepackt. Viele große Bilder zeigen dir, was dich erwartet, eine Karte, alle Infos zum Nacherleben inklusive GPS-Tracks vervollständigen das Outdoor Sport Buch.

Das Buch ist nicht nur informativ, sondern auch hochwertig und modern gestaltet. Großflächige, professionelle Fotos zeigen dir die schönsten Plätze und inspirieren dich in die Berge zu gehen und neue Abenteuer zu erkunden. Für Fotografen und Alpen-Panorama-Fans sind zudem viele nützliche Tipps und Fotospots auf den Bergtouren beschrieben.

Hier kannst du die „Outdoor Bibel“ für Innsbruck direkt bestellen.

 

2. Freeride Skifahren – Mein Lieblingsgebiet: Die Axamer Lizum

Skigebiete in Innsbruck: Axamer Lizum

Mäßig steil geneigte Hänge, viele kleine, natürliche Geländefeatures zum Ausprobieren. Das abwechslungsreichste Skigebiet, die Axamer Lizum, ist mein Lieblingsgebiet in der Freeride-City. Weitläufige Genusshänge auch für die weniger erfahrenen Freerider liegen dicht bei spannenden Couloirs und Freeride-Touren in den „Dolomiten Innsbrucks“, den Kalkkögeln. Im Skigebiet sind zu viele Spuren für dein Wohlbefinden? Mit Guide oder eigenverantwortlich mit Literatur und einer Karte bewaffnet geht’s zügig in weniger frequentierte Gefilde.

Buchtipp: Speziell für Freerider und abfahrtsorientierte Skitourengeher haben wir gemeinsam mit zwei Freunden das Buch „PowderGuide Tirol: Die besten Freeride-Touren“ geschrieben. Im Buch findest du die besten abfahrtsorientieren Touren in Tirol. Das Buch bekommst du in jedem Buchhandel, sofern es nicht ausverkauft ist.

 

3. Einfache Skitouren – Am besten im Sellraintal

Skitour auf den Wetterkreuzkogel

Skitouren ist wohl meine Liebliongs-Sportart. Im Sellraintal, nur 35 Autominuten von Innsbruck oder 45 Minuten mit dem Bus gibt es hier eine Vielzahl von wunderbaren Skitouren für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Die einsame und unberührte Bergwelt und vielleicht noch ein wenig Pulverschnee und das ruhige Bergerlebnis ist perfekt.

Entweder auf der Skipiste eine einfache Pistentour, oder z.b. auf den Wetterkreuzkogel – eine lange, aber einfache Skitour. Wer sich weiterbilden möchte, sollte den Skitourenlehrpfad Lampsenspitze in Praxmar ansteuern, Könner versuchen z.b. am 3000er Zischgeles oder noch höher hinaus geht es auf den Linken Fernerkogel.

Meine 10 besten Tipps für einfache Skitouren rund um Innsbruck.

Tipp: Unsere Tipps für die besten 10 einfachen Skitouren für Anfänger rund um Innsbruck

Ob per Auto oder kostenlosem Skibus, in definitiv weniger als 1 Stunde ist man vom Stadtzentrum am Tourenstartpunkt und kann direkt losgehen. Echte Bergfexe machen hier im Sellrain die Sellrainer Hüttenrunde und gehen mit Tourenski von Hütte zu Hütte.

Sportliche und gute Freerider bzw. Tourengeher empfehle ich das Buch „PowderGuide Tirol“. Hier habe ich mit zwei Skitourenpartnern die besten abfahrtsorientierten Skitouren in Tirol zusammengefasst mit drei Touren in der Region und vielen weiteren rund um Innsbruck.

 

4. Rodeln und Winterwandern  – am Patscherkofel

Winterwandern am Patscherkofel bei Innsbruck

Erlebe deine Winterwanderung mit einem Fotokurs! Fotografie-Gruppenkurse (fixe Termine) und private Fotokurse in Innsbruck und am Patscherkofel Foto: Dirk Loerper

Die Stille der Natur genießen, frische, kalte Winterluft tanken und wer mag, mit Tempo bergab, ist südlich von Innsbruck gut aufgehoben. Patscherkofel und Glungezer als Ausgangspunkt bieten sich zu entspannten Winterwanderungen und Schneeschuhtouren durch die südlichen Feriendörfer an. Winterwanderer und Rodelprofis tauschen Tipps und Tricks bei einer warmen Suppe in einer der Berghütten und Gasthäuser auf dem Weg aus.

Unser Tipp ist der Winterwanderweg von der Patscherkofelbahn-Bergstation bis zu Patscherkofel Gipfel. Wann der Weg begehbar ist, erfährst du bei der Patscherkofelbahn. Rechne etwa 3-4 Stunden für dieses Abenteuer!

Mitzubringen: Gute Bergschuhe, warme Bekleidung

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Der neue Betonklotz am Patscherkofel

Tipp für die Kinderlosen: Nachtrodeln! Nachtrodeln ist keine Erfindung einer Marketingabteilung, sondern eine seit Jahrhunderten gelebte Tradition, die Menschen zusammenbringt.  Man leiht sich einen Rodel aus, geht den Berg rauf (manchmal bekommt man den Rodel auch bequem oben), nimmt ein gemütliche (und sind wir ehrlich, meist alkoholhaltiges) Getränk oder zwei zu sich und rodelt runter.

Ausrüstungsempfehlung zum Rodeln: Stirnlampe, Helm, Bergschuhe, 2-3 Paar Socken, lange Unterwäsche und Handschuhe.

5. Sonnenuntergang im Winter genießen – an der Nordkette im Winter!

An der „Gruabn“ – so nennen die Einheimischen die Nordkette – kann man die jungen Wilden bei ihren Kunststücken im Schnee beobachten. Hier treffen sich Einheimische Sportler und Naturgenießer mit den Besuchern aus aller Welt. Der Snowpark startet direkt an der Bergstation und bei Neuschnee wird den ganzen Tag abseits der Pisten um die Wette gefahren.

Die Nordkette ist der Berg, der quasi direkt in der Stadt startet. Freitags sind in der Skisaison von meist Mitte Dezember bis Mitte April Abenfahrten der Nordkettenbahn – und oft gibt es auch musikalische Untermalung. Entweder im Iglu direkt neben der Bahnstation oder auf der Sonnenterasse oder im Restaurant direkt.

Der wohl beste Tipp, den auch die Einheimischen und besponders die Studenten machen, ist eigentlich ein doppelter Tipp:

  • Man geht irgendwan freitags mittags auf die „Gruabn“ – so nennen die Einheimischen ihre „Seegrube“ (sie meinen damit die Liftstation mit der kleinen „Grube“, die an dem steilen Berghang liegt).
  • Im Winter geht die Sonne gegen 16-17 Uhr unter. Hierzu „chillt“ man sich auf einen der Liegestühle oder setzt sich in den Schnee.
  • Man gönnt sich ein Getränk seiner Wahl (die Studenten haben daran natürlich vorher gedacht und alles im Rucksack dabei)
  • und man genießt die letzten Sonnenstrahlen über der Stadt und auf den Bergen.
  • Jetzt schnell warm anziehen und im Partys Beat an der Iglu-Bar eingrooven.
  • Wenn einem kalt wird: Ab in die Bahn und 40 Minuten später kann gleich weiter in der Altstadt gefeiert werden.
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Ganz besonders empfehlen können wir Innsbruck zu Sylvester

Der Autor drückt an dieser Stelle auf „Artikel veröffentlichen“ und geht noch eine Runde Spazieren im Schnee – vielleicht treffender vormuliert, eigentlich geht es nur um den Kaspressknödel auf eine Alm. Im Stirnlampenlicht geht es per Rodel und Bus wieder zurück in die Innenstadt.

Noch viel mehr Abenteuer und Inspiration findest du in unserem Buch Outdoor Guide Innsbruck. Damit wird dein Innsbruck Winterurlaub und Kurztrip mit 100%iger Sicherheit nicht langweilig. Bergsportler-Ehrenwort.

 

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