Vinzentpyramide Skitour: Ein hochalpiner Klassiker

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Die Skitour auf die Vinzentpyramide ist ein Klassiker unter den hochalpinen Skitouren in den Westalpen. Von der Po Eebene und Dolce Vita bis zur 4215m hohen vergletscherten Bergkuppe ist es dank Liftnutzung nicht sonderlich weit. Ein lohnendes Panorama lockt dabei bis zur Mailänder Piazza nicht nur Freerider, sondern auch Fotointeressierte.

Auf dem Weg zur Vinzentpyramide: Wegbeschreibung

Von der Bergstation der neuen Indren Gondel (auch über die Seilbahnen von Alagna Valsesia erreichbar traversiert man nach Westen bis zum Fuß eines offensichtlichen Rückens, der im Aufstieg logisch mit wenigen Spitzkehren zur gut sichtbaren Mantova- und später Gnifettihütte führt. Den eher flachen Gletscherhang zwischen den gewaltigen Spaltenzonen nimmt man tendenziell linkerhand und steigt weiter der Eiswand der Vincentpyramide rechts in weiten Kehren an. In einem sanften Rechtsbogen führt der Weg logisch in Richtung Gletscherbecken unterhalb des Balmenhorns.

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Fröhliche Skitourengeher sind mir die liebsten 😉

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Beeindruckende Eiswände flankieren den Weg (hier ist der Horizont ausnahmsweise mal nicht horizontal, wer hats bemerkt? Ausnahmen bestätigen jede Regel ;))

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Bei Südstau ein rechtes Schneeloch

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Das nennt man offensichtlich Free-ride

Vom Gletscherbecken aus kann man sich die Bedingungen der umliegenden 4000er genauer anschauen und entscheiden, welchen man in Angriff nimmt. Die Höhe macht hier dann den meisten Aspiranten wohl zu schaffen und limitiert die Option auf die naheliegensten. Zur Vincentpyramide wendet man sich nach Süd (-Ost) in Richtung Sattel zwischen Vincentpyramide und Schwarzhorn. In wenigen Kehren geht es etwas steiler nun über den breiten Nordhang und danach flach am angedeuteten Grat weiter südostwärts bis zum (von hier) unscheinbaren Gipfel.

Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegsspur.

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Licht und Schattenspiele

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Gipfelselfiiieeeee

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Weites Gletscherplateau

Je nach Schneelage kann die Südwestwand der Vincentpyramide befahren werden (bis 50° steil), oder/und ab unterhalb der Gnifettihütte in das Lystal abgefahren werden. Die Abfahrtsvarianten sollte man sich vorher angeschaut haben, lohnend sind sie oft, halten sie meist noch guten Pulverschnee bereit. Die Varianten 61-64 im Buch „Polvere Rosa #2″ von Andrea Gallo (Canale del Montova, Canale a“Y“ Canale delle Guide und die Abfahrt ins sogenannten Salzabecken – käuflich nur vor Ort in den Tälern erhältlich) sind die möglichen und oft lohnenden Standardalternativen. Bei allen Varianten folgt man schließlich dem Lystal bis zum Parkplatz Staffal. Im Tal tendenziell eher skiers right halten, durch Variantenfahrer (meist mit Guide) sind fast immer bereits sinnvolle Spuren gelegt.

Informationen zur Skitour auf die Vinzentpyramide

Capanna Gnifetti
http://www.rifugimonterosa.it/page.php?id_cat=gnifetti&n=capanna-gnifetti
http://www.vs-wallis.de/italy/huettverz/cab-gnifetti.html
Rifugio Citta di Mantova:
http://www.vs-wallis.de/italy/huettverz/rif-mantova.html

Karten: Z.B. Kompass Nr.88 Monte Rosa

Schwierigkeit: Technisch einfache Skihochtour mit allen Gletschergefahren, Komplette Skihochtourenausrüstung (Gletscherbergung) sinnvoll.

Ausgangspunkt: Staffal, Indren Bergstation

Exposition: SW, Gipfehang: N

Beste Jahreszeit: Frühjahr

Dauer: Ca 5h

Höhenmeter Aufstieg: 1000m

Höhenmeter Abfahrt: 2400m

Parkplätze bei der Talstation der Gabietbahnen in Staffal.

Einfache Bergfahrt in Staffal erhältlich.

Der Mountain Moments Foto-Tipp

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Morgendlicher Schattenhang macht Lichtspiele möglich

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Die Abfahrtsvarianten bieten viel Raum auch für steilere Abfahrten.

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Wenig oberhalb der Gnifetti und Mantofahütte

Die Vincentpyramide ist sehr gut als Eintagestour zu machen oder aber als idealer Akklimatisations- oder Eingeh-4000er mit Übernachtung auf einer der zwei AV-Hütten. Die lohnenden Abfahrtsalternativen kann man sich bereits bei einem Freeride/Pistentag zuvor aus dem Skigebiet angeschauen.

Zur Fotografie ist diese Skitour insbesondere mit der Option der Hüttenübernachtung ziemlich spannend. Zwar wird es mit Sonnenaufgang und Sonnenuntergang eher knapp, der ungewöhnlich weite Blick ins Mailänder Becken ist dafür gerne mal für eine spannende fotografische Sicht gut. Ausserdem sind mitunter eindrückliche Gletscher

 

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