Die Kleine Karwendeldurchquerung als 1- bi 2-tägige Wanderung von Innsbruck ins Halltal ist ein besonderer Leckerbissen. Das steile und schroffe Karwendel ist oft nut schwer zugänglich – mit der Nordkettenbahn und einer Übernachtung auf der Pfeishütte erschliesst du dir in 2 gemässigten Tagesetappen diesen Nationalpark. Alle Infos zur Anreise, Wegbeschreibung, Wanderkarte und Fototipps im Blog.

Am Ende des Samertales inmitten majestätischer Berggipfel liegt in einer traumhaften Aussichtslage die Pfeishütte. Im schroffen Karwendel gelegen ist sie nur das erste Highlight dieser Mehrtageswanderung


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Mit dem hohen Ausgangspunkt am Hafelekar ergeben sich wunderbare Wanderungen von Hütte zu Hütte, wobei man dabei nicht wirklich allzu viele Höhenmeter absolvieren muss. Diese kleine Durchquerung kann man als Genusstour gut auf bis zu drei Tage aufteilen.

 Die anfänglichen Tiefblicke ins Inntal vom malerischen Goetheweg aus kontrastieren bei dieser Wanderung mit den beeindruckend schroffen Karwendelgipfeln und der langen Talwanderung ins tief eingeschnittene Halltal. Diese Zutaten machen diese Wanderung zu einem besonders abwechslungsreichen Vergnügen, das man bequem auf ein verlängertes Wochenende ausdehnen kann.

Wegbeschreibung  Kleine Karwndeldurchquerung

Tag 1: Auffahrt mit der Nordkettenbahn ab Innsbruck bis zum Hafelekar (2269m). Gleich rechts in den aussichtsreichen Goetheweg einbiegen und mit einigem auf und ab höhengleich über die Mandlscharte (2277m) zur Pfeishütte (1922m) gehen.

Tag 2: Von der Pfeishütte über das Stempeljoch (2215m) hinunter in das Halltal bis zum Karwendelparkplatz (Haltestelle Bettelwurfsiedlung). Mit dem Bus zurück nach Innsbruck.

Alternative 3-Tagesvariante: Ab Stempeljoch über den Wilde Bande Steig und das Lafatscher Joch (2081m) zur Bettelwurfhütte (2077). Nach einer Übernachtung von hier talwärts in das Halltal.

Die kleine Karwendeldurchwquerung als Wanderkarte. Start ist im Zentrum von Innsbruck mit der Nordkettenbahn (Station an der Congress Messehalle), das Ziel ist eine Bushaltestelle Nähe Hall in Tirol. Alternative: Die klassische Karwendeldurchquerung vom Scharnitz bis zum Achensee erfordert deutlich längere und mühsamere Tagesetappen, ist mit seiner Abgeschiedenheit für Wanderfans aber auch ein echtes Schmankerl und garantiert Kanada-Feeling.

Fototipps Karwendel Nationalpark

Gleich zu Beginn wartet der bekannte Tiefblick vom Hafelekar bis hinunter nach Innsbruck. Dieser begleitet uns bis kurz vor die Mandlscharte und bietet viele Variationsmöglichkeiten. 

Kontrastreich sind die Ausblicke ins schroffe Karwendel. Insbesondere beim Zustieg zur Pfeishütte empfiehlt es sich, deren alpine Lage mit einem Weitwinkelobjektiv festzuhalten.

Bei den Übernachtungen im sehr dunklen und abgeschatteten Karwendel sind Nachtaufnahmen besonders eindrucksvoll. Lerne die Feinheiten der Landschaftsfotografie bei einem Mountain Moments Foto-Workshop. Foto-Tipps und -Tricks für Einsteiger, fundiertes Foto-Fachwissen für Profis direkt an den schönsten Locations der Alpen.

Informationen  zur Kleinen Karwendeldurchquerung ab Innsbruck

Anreise: Parkplatz Innsbruck Zentrum oder Hungerburgbahn (gebührenpflichtig)

Öffentliche Verkehrsmittel: Innsbruck Zentrum und Fußweg bis Hungerburgbahn Haltestelle Congress. Alternativ mit Bus J ab Zentrum bis Hungerburg. Zurück nach Innsbruck ab Haltestelle Bettelwurfsiedlung.

Schwierigkeit: mittel

Dauer: 6,5h, 17km   

Aufstieg/Abstieg:  730hm/1905m   

Höchster/tiefster Punkt: 2275m/740m  

Einkehrmöglichkeit: Hafelekarstube, Pfeishütte, Bettelwurfhütte

Start/Ziel: Bergstation Nordkettenbahn/Hafelekar (Koordinaten: geogr. 47.311996,11.383691), Ziel: Absam (Haltestelle Bettelwurfsiedlung)

Beste Zeit: Juni-September

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