Kurztest – Foto-Verbesserung mit AI – AIArty im Hands-On Test
AiArty präsentiert sich als moderne KI-Lösung zur Bildverbesserung und verspricht vor allem bei Entrauschen, Schärfen und Hochskalieren schnelle Resultate. Ob die Software hält, was sie verspricht, testen wir in diesem kurzen Testbericht.
Eine KI-Lösung zur Bildverbesserung, die Entrauschen, Schärfen, Skalieren sowie automatische Bildverbesserungen – das ist, was viele Fotografen und insbesondere Landschaftsfotografen sich von einer KI-Wünschen. Lästige Funktionen abnehmen und schnelle Lösungen bieten, die die eigene Kreativität und Bildbearbeitung nicht einschränken wünschen sich viele Fotografen. Dieser Kurztest für Landschaftsfotografen beschäftigt sich mit der dem KI-Bildverbesserungstool Aiarty Image Enhancer.
Über den Autor
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Für die Landschaftsfotografie klingt das zunächst vielversprechend. Denn gerade hier zählen feine Strukturen, saubere Kontraste und eine natürliche Bildwirkung. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die Software nicht in jedem Fall hält, was ihre Werbeversprechen nahelegen.

Testeindruck AI Arty – BIldverbesserung mit KI
Im besten Fall liefert Aiarty brauchbare Resultate: feine Details in Felsen, Bäumen oder Wolken können sichtbar hervorgehoben werden, und auch verrauschte Aufnahmen profitieren mitunter von einer deutlichen Glättung.
Es stehen mehrere KI-Engines in der Software zur Verfügung, wesentlich ändern, kann man die AI-Magic aber nicht. Das macht die Software für Fotografen interessant, die Landschaftsbilder schnell für Präsentation oder Drucke aufbereiten wollen. Die Einrichtung und Bedienung ist unkompliziert und der Workflow angenehm direkt, was den Einstieg erleichtert. Allerdings wirken die Engines mit einem 2 Jahre alten 1000Euro-Klasse Laptop mit 16GB Ram und durchschnittlicher Grafikkarte mitunter recht langsam. Mehrere Minuten Wartezeit je Aktion sind nichts für schnelle, aktive Arbeiten.










- In der einfachen Aufmachung liegt auch eine der Schwächen von Aiarty: Schnelle Lösungen per One-Click, aber die Zuverlässigkeit ist nicht durchgehend gegeben. Wir haben insbesondere beim Bildentrauschen unsauber bearbeitete Ergebnisse vorgefunden.
- Der Enginge „Real Photo“ hat bei einem Dutzend Testbilder allerdings durchweg gut gearbeitet.
- Die AI-Funktionen, um ungewollte Dinge in einem Bild zu ändern/entfernen hat bei den typischen Sensorflecken im Himmel gut funktioniert. Allerdings wären wir hier mit einer manuellen Änderung deutlich schneller gewesen.
Übersicht Positives und Negatives: AIArty Testbereicht
Positives
- Schnelle, einfache Inbetriebnahme des Programms
- Einfaches hochladen einzelner Bilder oder en Masse per Drag&Drop
- Einfache Auswahl der wichtigsten Werkzeuge
- Gute Bildschärfe Verbesserung
- Gute Vergrößerungsoption des Ausgangsmaterial
- Rauschen Entfernen bei Nachtaufnahmen mit Real Photo“ Engine
Negatives
- Teilweise langsam, braucht aktive Internetverbindung (unterwegs nicht immer machbar)
- Verändert teils Farben und Kontraste, was bei anspruchsvollen Fotografen für Sorgenfalten sorgt
- Kein Eingriff bzw. Bearbeitung der Ausgabe möglich (nur per %-Slider)
- Exporteinstellung begrenzt
- Real Photo Engine arbeitet zuverlässig, die anderen Engines bieten teilweise ungewollte Ergebnisse
- Entrauschen in anderen Engines zeigt unsaubere Ergebnisse
- KI-Bildverbesserung z.B. Entfernung von Sensorflecken dauert sehr lange


Was kann die AIArty unter realen Bedingungen für Outdoor-Fotografen
Gerade in der Outdoorfotografie und Landschaftsfotografie ist Natürlichkeit in Bilder oft wichtig., wichtiger ist als maximale Schärfe. Himmelspartien, Wasseroberflächen, Nebel oder entfernte Bergketten verlangen ein sensibles Vorgehen, doch genau dort zeigt Aiarty nicht immer die nötige Präzision. Wer auf eine glaubwürdige Wiedergabe von Licht, Struktur und Atmosphäre angewiesen ist, wird deshalb nicht jedes Ergebnis überzeugend finden.
Für Landschaftsfotografen ist nur der Engine Real Photos brauchbar und lieferte in diesem Kurztest immer brauchbare Ergebnisse. Die weiteren Engines haben teils Farben und Kontraste ungewollt verändert, sowie beim Entrauschen keinen Effekt gehabt oder gar nur teile eines Bildes entrauscht.
Die Funktionen natürliche Bilder schärfen, entrauschen und vergrößern funktionieren im Real Photo Engine. Sie sind, was die Software gut und brauchbar macht.
Die Exportfunktionen von AI Arty sind ebenso eingeschränkt. Dateien können in einen gewünschten Ordner Exportiert werden, Dateien professionell zu benennen ist nicht möglich.
Die Software kostet im Angebot um 100-150 Euro und ist preislich damit auf Dauer deutlich günstiger als die Konkurrenz im Abo-Modell.
Beurteile folgende Bilder selbst: Die Aufnahmen wurden „wie immer“ mit Lightroom editiert. Es wurde ein günstiges, kleines und leichtes Standardzoom von SOny verwendet. Es ist nicht das schärfste Objektiv, dafür ist Kamera mit Objektiv sehr klein. Die Aufnahmen wurden danach mit AI Arty „Real Photos“ Engine erneut bearbeitet sowie wieder mit Lightroom verkleinert für Webnutzung.
Insbesondere in der Nachtaufnahme sieht man einen deutlichen Zugewinn an Schärfe und Entrauschen und damit brilliantere Farben und mehr Kontraste.





Zum Vergleich die Bilder im Folgenden nur mit Lightroom bearbeitet: Die Bilder werden komprimiert und je nach deinem Endgerät dargestellt. Siehst du hier einen Unterschied? Urteile selbst.






Kurztest: KI zur Bildbearbeitung mit AIArty – Unser Fazit
Aiarty ist für Outdoor-Fotografen ein durchaus brauchbares Werkzeug aber nur eingeschränkt zu Empfehlen. Für einfache Korrekturen und schnelle Optimierungen (Schärfe, Entrauschen, Vergrößern) der „Best of“ Bilder eines Projektes kann die Software sehr nützlich sein. Schärfe und Entrauschen bei unserem Test funktionierten mit dem Real Photo Engine gut, dafür können wir eine klare Kaufempfehlung abgeben.
Wer jedoch landschaftliche Motive automatisch bearbeitet mit hoher Bildtreue, feiner Zeichnung und natürlicher Anmutung erwartet, wird sicher enttäuscht sein. Die KI-Verbesserung stößt hier schnell an ihre Grenzen.
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Redaktioneller Hinweis: Die Software wurde uns zum Testen zur Verfügung gestellt. Unsere Meinung ist davon unbeeinflusst.





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